El Yaque, Isla Margarita
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01|12|11 +++ El Yaque Abenteuer - Einmal Paradies und zurück
Abenteuer El Yaque - einmal Paradies und zurück
Endlich ist es soweit, früh morgens treffe ich in Frankfurt ein und das Team, das dieses Jahr in El Yaque arbeiten wird, wartet schon auf mich. Mit dabei sind natürlich wieder das ganze Skyriders Team der letzten Saison mit Benny und Ramona, die die Kitestation leiten werden, und Tina und Andi unsere Kitelehrer, sowie Owain und Jana, die sich die ersten Wochen um die Windsurfstation kümmern sollen und dann fleißig unseren Gästen das Windsurfen bei bringen sollen. Für den Schotten Owain und die Tschechin Jana ist es der erste Trip nach Südamerika und ich kann ihre Aufregung förmlich spüren. Aber auch für uns ist einiges neu dieses Jahr. Erstmals fliegen wir nicht direkt mit Condor nach Porlamar, sondern es geht zuerst nach Caracas und dann von dort mit einem kleinen Inselhopper nach Porlamar. In Caracas müssen wir wohl noch den Flughafen wechseln, weil internationaler und nationaler Flughafen voneinander getrennt sind. Und das Ganze mit fünf richtig schweren Kitebags zusätzlich zu unserem normalen Gepäck. Ich habe da ja noch Glück, da ich nur für 12 Tage runterfliege um beim aufmachen zu helfen, habe ich nur eine winzige Tasche dabei. Ein paar Shorts und T-Shirts mehr brauche ich sicher nicht. Los geht es beim einchecken mit Lufthansa, in knappen 5 Minuten hat das ganze Team am Online-Automaten eingecheckt, nochmal 5 Minuten bei der Gepäckabgabe und das war es schon. So gesehen sind wir viel zu früh dran und vertreiben uns die Zeit mit dem Kauf von Reiseliteratur und einem ausgiebigen Frühstück. Dann ist Boarding angesagt und im Vergleich zu den vielen Charterfliegern ist es eine sehr angenehme Überraschung mit meinen 1,92 m ausreichend Beinfreiheit zu haben. Insgesamt ist der Flug sehr angenehm, ein eigener Fernseher mit freier Filmauswahl, gutes Essen und regelmäßigem Nachschub an Getränken lassen die Zeit schnell vergehen und als wir in Caracas ankommen, bin ich vom Service der Crew begeistert und meine Bücher habe ich nicht angelangt.
Jetzt kommt die erste Herausforderung: Flughafen Caracas, aber Passkontrolle und auch Gepäck abholen verlaufen reibungslos, dann einmal kurz das Gepäck durch den Scanner geschoben und in die Flughafenvorhalle gegangen. Dort steht schon Hans-Peter mit einem netten Club Mistral Schild und holt uns ab. Seine Aufgabe ist es uns das Leben am Flughafen einfach zu machen, und das wird er diese Saison auch für unsere Gäste machen. Er gibt uns gleich die neuesten Nachrichten über die Lage in Venezuela und was gerade so passiert, während wir die kurze Strecke zum nationalen Flughafen laufen. Dort sammelt Hans-Peter unsere Reisepässe ein und kümmert sich um den Check-in. Auch um den Transport unserer Kitebags kümmert er sich, mit ca. 20 Euro pro Tasche sind wir dabei.
Der Check-In dauert wie üblich in Venezuela etwas länger, aber wir haben auch genug Zeit. Der Flug auf die Insel ist sehr kurz, es reicht gerade mal dazu, dass die Stewardessen einmal Getränke verteilen, dann heißt es schon wieder anschnallen zur Landung. Unser Gepäck kommt wie immer als letztes, beim Verlassen des Flughafens müssen wir anhand der Baggagetags noch nachweisen, dass es wirklich unser Gepäck ist und schon sind wir da. Unsere Reiseleiterin Marta wartet schon draußen auf uns, die Luft hat gefühlte 35 Grad und ich fühle mich sofort daheim.
Die nächsten Tage verlaufen leider wie im Flug, beide Center wurden über den Sommer renoviert, während es bei Skyriders nur kleine Sachen waren, wurde das ganze Hotel El Yaque Paradise mit unserer Station komplett renoviert und einen neuen Look unterzogen. Das Kiteteam hat sehr schnell alles soweit, dass sie aufmachen können, bei der Windsurfstation ist es doch sehr viel mehr Arbeit, es muss alles neu durchdacht werden, da unser Center kleiner wurde und der ganze Empfangs- und Eingangsbereich komplett verändert wurde. Nach vielen Brainstormings entwickelt sich das Center aber schnell und wir stellen fest, dass wir jetzt den Platz effektiver nutzen und am Ende eigentlich mehr Platz haben als vorher. Leider sind wir noch nicht ganz mit allem fertig, bevor ich wieder abfliegen muss, aber Jana und Owain habe viele gute Ideen und auch den Elan um dem Club noch den letzten Anstrich zu verpassen, der die neue Station mit Wärme und guter Atmosphäre versehen soll. Zum Glück ist es für diese Jahreszeit schon sehr windig und ich kann meine freie Zeit auf dem Wasser mit windsurfen und Stand Up Paddling verbringen. Abends lassen wir kulinarisch nichts anbrennen und auch die Happy Hour in den ganzen Bars ist immer noch erstklassig (besonders empfehlenswert sind Fisch und Fleisch in Venezuela und natürlich die Club Mistral/Skyriders Happy Hour die wir einmal wöchentlich an einem unserer beiden Center feiern).
Nach 9 Tagen Paradies muss ich dann leider wieder zurück nach Deutschland und wieder steht mir das Abenteuer Flughafen bevor. Letztes Jahr bin ich mit Condor direkt von Porlamar nach Frankfurt geflogen, dieses Jahr geht es natürlich wieder über Caracas. Während mir das einchecken in Porlamar letztes Jahr noch in schlechter Erinnerung geblieben ist (ich hatte das volle Programm mit kompletter Kofferentleerung, Bodyscan und –check noch vor dem einchecken) ist es dieses Mal sehr einfach. Bei nationalen Flügen werden diese Kontrollen nicht durchgeführt, nur die normalen Flughafenchecks wie überall anders auch. Dafür erwartet mich das wohl noch in Caracas. Diesmal checke ich alleine ein, weil ich sehen will, ob ich das auch selber kann. Die die Venezolaner sind sehr hilfsbereit und freundlich. Nach dem einchecken muss ich noch eine Flughafengebühr bezahlen, 38 Bolivars am Schalter „Derecho del Aeropuerto“ der sich ganz rechts in der Ankunftshalle des nationalen Flughafens befindet. Die angenehme Überraschung ist, dass es keine Warteschlange gibt und ich kurz danach schon beim Boarding bin.
In Caracas angekommen, wartet wieder Hans-Peter auf mich und bringt mich rüber zum internationalen Flughafen. Diesmal bin ich es der ihm die neuesten Nachrichten erzählt. Innerlich bin ich leicht nervös, weil ich wirklich keine Lust auf die ganzen Kontrollen habe. Aber vor dem Lufthansaschalter steht kein Militär um meine Koffer zu öffnen und in wenigen Minuten habe ich eingecheckt. Ein Platz am Notausgang konnte ich, weil ich so früh da war, auch noch ergattern. Passkontrolle und Sicherheitscheck sind dieselben wie in Frankfurt, später höre ich von einem Mitreisenden, dass er kurz zum Bodyscan geschickt wurde, er dort aber auch nicht warten musste und es sehr entspannt gehandhabt wurde. Die Polizei hält sich im allgemeine vor noch Nachkontrollen vom aufgegeben Gepäck durchzuführen, wenn ihnen beim Sicherheitsscan etwas auffällt, auf meinem Flug wurden deswegen noch mal 8 Leute ausgerufen, aber alle waren pünktlich zum Boarding zurück. Also habe ich mir viel Sorgen wegen nichts gemacht, aber besser so als andersrum. Der Rückflug ist wieder sehr angenehm und dreizehn Tage nach Antritt meiner Reise bin ich wieder morgens in Frankfurt und das graue Wetter hat mich wieder.
Ich wünsche dem Team viel Spaß und Wind, und nächstes Jahr bin ich sicher wieder dabei, im Winter ist El Yaque für mich immer noch das beste Flachwasserrevier der Welt und die Atmosphäre ist einfach genial.

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Felix vom Headoffice war kürzlich in El Yaque und berichtet wie einfach die Anreise über Caracas ist- Worauf wartet ihr-auf nach El Yaque!
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